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Einweihung der Elektroladesäule an der DHBW Mosbach

Stiftung übergibt Ladesäule und Twizy an Hochschule

Stiftung übergibt Ladesäule und Twizy an Hochschule

Mosbach, den 7. Mai – Elektromobilität bedeutet, das Auto neu zu denken. An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach ist Elektromobilität darum im Studiengang Mechatronik sowohl ein Schwerpunkt im Ingenieurstudium wie auch in der Forschung und Entwicklung. Am 7. Mai wurde nun am Campus im Lohrtalweg eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge eingeweiht.

Seit 2011 ist der Schwerpunkt Elektromobilität im Studiengang Mechatronik fest verankert. Seitdem beschäftigen sich Dozenten und Studierende bei F&E-Projekten, Studienarbeiten und Laborübungen mit dem Thema. „Um Erkenntnisse zu Ladekonzepten und Reichweiten im wörtlichen Sinne zu ‚erfahren‘, benötigen wir Zugang zur aktuellen Technik“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Rainer Klein. Ein von ebm-papst gestifteter E-Roller und der Renault Twizy waren deshalb in den letzten zwei Jahren bereits willkommene Ergänzungen des 2015 neu gegründeten Elektromobilitätslabors.

Mit einer Ladesäule direkt vorm Labor erhält der Studiengang nun die Möglichkeit, aus erster Hand Erfahrungen nicht nur zu den Fahrzeugen, sondern auch zur Ladeinfrastruktur zu sammeln, Ladekonzepte zu analysieren und diese weiterzuentwickeln. Die Ladesäule wird, wie auch der Twizy, von der Stiftung Pro DHBW Mosbach finanziert. Die Stromlieferung übernehmen die Stadtwerke Mosbach für die nächsten zwei Jahre. Insgesamt förderten die Stifter, der Förderverein DHBW friends for life e.V. und die Stiftung Pro DHBW Mosbach in den letzten zwei Jahren die Forschung und Lehre im Bereich Elektromobilität mit rund 28.000 Euro.

„Aufgabe der Stiftung ist es, dort einzuspringen, wo der Staat es nicht kann“, erklärte der Geschäftsführer der Stiftung Gerhard Lauth. „Deswegen haben wir sehr gerne die Finanzierung des Twizy sowie die laufenden Unterhaltskosten übernommen.“ Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann ergänzt, dass die Anschaffung ohne die Stiftung nicht möglich gewesen wäre.

„Wir setzen bei uns auf forschungsintegrierte Lehre“, erklärt. „Die Studierenden finden in ihren Studien- und Bachelorarbeiten wissenschaftlich fundierte Lösungen für konkrete Fragestellungen von Unternehmen.“ Eine Hochschule besitze mit ihren Themen eine Strahlkraft in die gesamte Region, so die Rektorin. Studiengangsleiter Klein ergänzt: „Größer als die technischen Herausforderungen sind bürokratische Hürden. Elektromobilität beginnt im Kopf!“